Der Ochsenmillionär

Anfang des 20. Jahrhunderts hieß der Ort Kirchen an der Sieg auch „Dorf der Millionäre“. Zwölf Millionärsfamilien wohnten hier damals und machten Kirchen zum reichsten Dorf in Preußen. Der große Reichtum stammte überwiegend daraus, was Erzgruben, Eisenhütten und Fabriken an Gewinnen abwarfen.

Der Roman spielt zwischen den beiden Weltkriegen und schildert packend und farbig die Entwicklung fleißiger und wagemutiger Menschen aus dem uralten Industriegebiet an der Sieg, die schwere Schicksalsschläge und die Ungunst der Zeit überwinden und sich mit eiserner Strebsamkeit zu großem Wohlstand und Ansehen emporringen.

Utsch zeichnet in seinem Ochsenmillionär, diesen liebenswürdigen Sonderling und stillen Wohltäter, eine unvergessliche Gestalt. Doch auch der kühne und leidenschaftliche Jäger Zeihne, der Unternehmer Neist und seine Söhne und der rücksichtslose Kaufmann Kraiert, dessen alte Schuld junge, liebende Herzen in neue Wirrnisse verstrickt, sind eigenwillige Charaktere.

„Der Ochsenmillionär“ ist einer der schönsten und erfolgreichsten Romane von Rudolf Utsch.

 

Rudolf Utsch: Der Ochsenmillionär, Roman, Taschenbuch 346 Seiten, herausgegeben von Wolfgang Stoessel. Auch als >E-Book erhältlich.

 

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